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Atlas der schrumpfenden Städte/Atlas of Shrinking Cities /// 

Hrsg. Philipp Oswalt und Tim Rieniets. Unter redaktioneller Mitarbeit von Elke Beyer, Anke Hagemann, Kristina Herresthal und Henning Schirmel, 160 Seiten, 26,7 x 37,5 cm, mit zahlreichen farbigen Karten, deutsch/englisch

Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, Sommer 2006

ISBN 3-7757-1714-5, 39,80 Euro

Welche Städte schrumpfen? Wo befinden sich diese Städte? Welche Prozesse liegen der Schrumpfung zu-grunde? Der Atlas der schrumpfenden Städte dokumentiert mit rund 30 Weltkarten, 50 Diagrammen, 40 Stadtporträts, 15 lexikalischen Essays und einem Städte-register dieses globale Phänomen und macht es mit einer innovativen grafischen Umsetzung auch visuell begreifbar.

In vier Kapiteln werden anhand von Statistiken, Karten und Illustrationen die Hintergründe für die städtische Schrumpfung erschlossen, die von demografischen Entwicklungen und Migrationsströmen über Ressourcenverknappungen und Naturzerstörungen bis zu Veränderungen der Siedlungsformen reichen. Fallbeispiele schrumpfender Städte aus allen Kontinenten veranschaulichen die konkreten Auswirkungen der globalen Transformationsprozesse. Das Register zeigt die Bevölkerungsentwicklung aller schrumpfenden Städte über 100.000 Einwohner in den letzten fünfzig Jahren auf.

Inhaltsverzeichnis und Vorwort

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Schrumpfende Städte, Band 1: Internationale Untersuchung /// 

Hg. von Philipp Oswalt im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes
736 Seiten, 17 x 22,5 cm, Broschur, mit über 400 Farbabbildungen, 39.80 Euro, Verlag Hatje Cantz 2005

Mit Texten von Regina Bittner, Robert Fishman, Yasuyuki Fuji, Linda Grant, Dave Haslam, Jerry Herron, Susanne Hauser, Wolfgang Kil, Thomas van Leeuwen, Klaus Müller, Klaus Ronneberger, Sergej Sitar, Thomas J. Sugrue, Katherine Verdery, Kevin Ward u.v.a.; Fotos von Stan Douglas, John Ganis, Ken Grant, Bas Princen, Tom Wood, Tobias Zielony u.a.

Ob in Großbritannien oder Belgien, ob in Finnland, Italien, Russland, Kasachstan oder China: Überall schrumpfen Städte. Während in den vergangenen Jahren das Wachstum der Megapolen im Zentrum des Interesses städtebaulicher Debatten stand, entwickelten sich andernorts Zonen der Schrumpfung, die von Bevölkerungsverlusten in Millionenhöhe und hoher Arbeitslosigkeit gekennzeichnet sind. Die Globalisierung und der Übergang zum Postsozialismus haben diesen Prozess noch beschleunigt.

Ausgehend von konkreten Fallbeispielen analysiert dieser Band Ursachen und Dynamik von Schrumpfungsprozessen erstmals weltweit. Detroit, Manchester und Liverpool, Ivanovo (Russland), Halle und Leipzig stehen dabei im Zentrum einer internationalen Untersuchung von Lebensbedingungen und kulturellem Wandel in schrumpfenden Stadtregionen. Künstlerische Beiträge sensibilisieren für ein hochbrisantes Phänomen, das eine ganz neue gesellschaftliche Herausforderung darstellt.

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

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Schrumpfende Städte, Band 2: Handlungskonzepte /// 

Hg.: Philipp Oswalt im Auftrag der Kulturstiftung des Bundes.
Essays von Ash Amin, Regina Bittner, Jörg Dettmar, Dan Graham, Wolfgang Engler, Robert Fishman, David Harvey, Juan Herreros, Bart Lootsma und vielen anderen. Projekte von Will Alsop, Ruedi Baur, Florian Beigel, Chaos Computer Club, Crimson, Jeremy Deller, M. J. Ginzburg, L 21, Gordon Matta-Clark, MUF, OMA., Hidetoshi Ohno, Cedric Price, Robert Smithson, Superflex, Oswald Mathias Ungers und vielen anderen.
ISBN 3-7757-1558-4, 900 Seiten, ca. 500 Farbabbildungen, 17.00 x 22.50 cm,  39.80 Euro, Verlag Hatje Cantz 2005

Im Umgang mit schrumpfenden Städten geraten Städtebau und klassische Stadtplanung an ihre Grenzen. Hier greifen die Instrumente der vom Wachstumsdenken geprägten Disziplinen nicht mehr, oft stehen sie gar nicht mehr zur Verfügung. Angesichts dieser neuen Herausforderung werden neue Wege beschritten, neben die Hard Tools baulicher Interventionen treten die Soft Tools politischer, sozialer, kultureller und kommunikativer Interventionen.

Das Buch gibt einen internationalen Überblick über experimentelle Handlungskonzepte für schrumpfende Städte aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur, Städtebau, Stadt- und Regionalplanung, Medien, Performance und Kunst. Die Ansätze der Arbeiten reichen von künstlerischen Eingriffen und Self-Empowerment-Projekten über architektonische und landschaftliche Interventionen, Strategien medialer Kommunikation und Stadtmarketing bis hin zu neuen Gesetzesregeln und utopischen Entwürfen. Die vorgestellten Arbeiten sind zum einen Auftragsarbeiten im Rahmen des Projekts Schrumpfende Städte, zum anderen bestehende Projekte der letzten Jahrzehnte zum Beispiel aus den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Russland und Japan.

Hierbei sollen zugleich die wichtigsten politischen Diskurse, die sich in diesem Feld aufgetan haben, thematisiert werden, so z.B. die Debatten um Eigentum und Einwanderung, die Rolle des Staates, Eigeninitiative versus Neoliberalismus und das Ende der gleichwertigen Raumentwicklung.

Inhaltsverzeichnis und Einleitung (pdf)

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archplus 173 Shrinking Cities /// 

Gegenwärtig erfährt Planung eine unverhoffte Renaissance - und das trotz der Ernüchterung über die Steuerbarkeit gesellschaftlicher Prozesse im Neoliberalismus. Gerade im Kontext schrumpfender Städte - angesichts des vermeintlichen Versagens architektonischer Methoden - wird mit neuen planerischen Ansätzen gearbeitet.
archplus 173 Shrinking Cities stellt 14 Projekte des Ideenwettbewerbs "Schrumpfende Städte - Die Stadt neu denken" vor dem Hintergrund dieser neuen Planungsstrategien vor. Ausgehend von der 1979 durch Michel Foucault angestoßenen Debatte um Gouvernementalität hat sich unter dem Stichwort Governance in den letzten Jahren ein Diskurs entwickelt, der bis in das Selbstverständnis der Planung hineinzuwirken beginnt. Diese neuen Planungsansätze versuchen auf die sich zunehmend deutlicher formierende patchwork-Gesellschaft zu reagieren, indem staatliches Eingreifen vor allem kontextsteuernd begriffen wird. Die neuen Formen dieser "Kontextsteuerung" sind dezentral und netzwerkartig - und nicht mehr hierarchisch, zentralistisch und dirigistisch.
Die im Heft vorgestellten Arbeiten spiegeln ein sich veränderndes Selbstverständnis von Planung wider. So werden Szenarien erdacht, neue Akteursmodelle erprobt und mental maps zur Selbst(er)findung erstellt, um neue Herangehensweisen an die Herausforderungen der Schrumpfungsproblematik zu entwickeln.

Editorial (pdf)

Weitere Informationen zum Heft / Bestellung

Diskussionsforum zum Thema Shrinking Cities auf www.archplus.net 




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