Frankfurt /M.  ///

Was schrumpft denn da? Beiprogramm /// Das Veranstaltungsprogramm ist eine Kooperation zwischen dem Stadtsalon, dem Projektbüro Schrumpfende Städte und dem Deutschen Architekturmuseum. Der Stadtsalon ist eine Veranstaltungsreihe von bb22 – urbane projekte, mit der seit 2003 Themen der Stadt zur Diskussion gestellt werden. Der Stadtsalon ist ein offener Treffpunkt für Stadtinteressierte, Stadtaktivisten, Stadtbeobachter und Stadtdenker; um sich auszutauschen, zuzuhören, sich einzubringen, zum Sehen und gesehen werden. Die Form ist offen: ohne Podium, in entspannter Atmosphäre, mit denen vom letzten Mal, mit Anderen, mit denen, die neu dazu kommen. Dazu gibt es einen kleinen Imbiss. www.stadtsalon.de

Zusätzlich fanden zur Ausstellung auch ein Filmabend und eine Diskussion über Zukunftsszenarien für den Großraum Frankfurt statt.


Stadtsalon No 20
Montag, 14. Januar 2008, 19 Uhr
Wachsen wohin? Frankfurt versus Airport City
Airport Forum, im Übergang zu Terminal 1, Fernbahnhof am Flughafen Frankfurt
So sehr der Frankfurter Flughafen Motor für die wirtschaftliche Entwicklung der Rhein-Main-Region ist, so heftig werden die Ausbaupläne diskutiert. Gibt es Grenzen des Wachstums und wie realistisch sind die Szenarien der weiteren Entwicklung?
Zu Gast: Ute Knippenberger (Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Städtebau und Entwerfen, Uni Karlsruhe, Promotion über die Auswirkungen des Flughafenausbaus auf die Region); Walter Oswalt (Philosoph, Leiter des Walter-Eucken-Archivs in Frankfurt, Forschungen über Schrumpfung von Konzernen und deren sozialräumliche Auswirkungen); Thomas Sieverts (Autor, Architekt und Stadtplaner)


Stadtsalon No 21
Montag, 21. Januar 2008, 18.30 Uhr
So alt wie nie: Bedroht uns der demografische Wandel?
Henry und Emma Budge-Stiftung, Wilhelmshöher Straße 279, 60389 Frankfurt am Main
Wie wirkt sich das Altern der Gesellschaft aus, wie verändert sich dadurch der Gebrauch von Stadt? Wer sind die Akteure von Morgen und welche Rolle spielt Migration dabei?
Zu Gast: Andreas Klocke (Geschäftsführender Direktor des interdisziplinären Forschungszentrums Demografischer Wandel an der Fachhochschule Frankfurt am Main); Carsten Meyer (Geschäftsführer einer diakonischen Einrichtung in Weimar für Altenhilfe und Kindereinrichtungen. Er ist Mitglied im Stadtrat für Bündnis90/Die Grünen); Helga Nagel (Leiterin des Amts für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt am Main)


Film: "Neuland. Ein Reisebericht aus Ostdeutschland"
Donnerstag, 24. Januar 2008, 17 Uhr
Auditorium im Deutschen Architekturmuseum
Der Film Neuland von Daniel Kunle und Holger Lauinger (D 2007, 74 min) zeigt die ostdeutsche Transformationslandschaft: Entsteht dort womöglich Neuland für neue experimentelle Lebens- und Arbeitsweisen? "Neuland von Daniel Kunle und Holger Lauinger gehört zum Ehrlichsten, was bisher über die Nachwendezeit gedreht wurde." (Evelyn Finger in: Die Zeit 42/2007)
Zu Gast: Regisseur und Autor Holger Lauinger


Stadtsalon No 22
Montag, 28. Januar 2008, 19 Uhr
Blinde Flecken: Stärken stärken oder den Schwachen helfen?
Weißfrauen Diakoniekirche, Weser-Ecke Gutleutstraße, 60329 Frankfurt am Main
Rhein-Main ist eine Wachstumsregion. Nordhessen verliert hingegen seit Jahren an Bevölkerung und Wirtschaftskraft. Selbst innerhalb Frankfurts gibt es Flecken der Unternutzung, etwa Büroleerstand. Wie soll mit der räumlichen Ungleichheit in der Stadtentwicklung umgegangen werden?
Zu Gast: Christoph Bachmann (Fachbereichsleiter Stadtplanung im Magistrat der Stadt Borken/Nordhessen); Johannes Fiedler (Architekt und Stadtplaner aus Graz über sein Projekt „exterritories“ – Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen zur Vitalisierung von deindustrialisierten Gebieten); Klaus Overmeyer (Stadtplaner aus Berlin über die Studie „Suboptimal genutzt? Hessens Nischen aktivieren!“ im Auftrag des hessischen Wirtschaftsministeriums); Jan Schulz und Martin Wilhelm (bb22 – urbane Projekte aus Frankfurt/Main über die Studien zur Umnutzung der Bürostadt Niederrad und zu ihrem Projekt „100qm Dietzenbach“)


TU Darmstadt und Schrumpfende Städte zeigen:
Donnerstag, 31. Januar 2008, 18 Uhr
Was wäre wenn … ? – Rhein-Main-Region 2050
Auditorium im Deutschen Architekturmuseum
In Frankfurt am Main ist Schrumpfung kein Thema. Jedenfalls noch nicht. Ein Seminar der TU Darmstadt 2007 / 08 untersuchte Szenarien für ein Frankfurt jenseits des Wachstums: „Was wäre wenn…?“
Zu Gast: Theo Deutinger (Architekt und Szenarioforscher mit seinem Büro TD Architects, Rotterdam); Bernd Kniess (Architekt und Stadtplaner, Köln); Walter Prigge (Stadtsoziologe, Stiftung Bauhaus Dessau)

 
Stadtsalon No 23
Montag, 11. Februar 2008, 19 Uhr
Zu wenig Schrumpfung? Frankfurt verliert seine Kreativen

Freitagsküche im ehemaligen Polizeipräsidium, Hohenstauffenstraße 27, 60327 Frankfurt am Main
Fehlen in der Stadt Räume für junge Unternehmer und Kulturschaffende? Oder wird der vorhandene Leerstand schlecht genutzt? Hat Frankfurt überhaupt genug innovatives Potenzial zum Umgang mit Leerstand und Schrumpfung?
Zu Gast: Ellen Bommersheim (Geschäftsführerin von Kompass - Zentrum für Existenzgründung und Start-Up, Frankfurt am Main); Eva de Klerk (Mit-Initiatorin des NDSM-Werft-Geländes in Amsterdam); Manuela Schiffner (Projektleiterin Medien, IT & TK Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH); Corinna Thiele (Projektleitung atelierfrankfurt e.V.)




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